Was ist bei der Aufstellung von Lautsprecher zu beachten?

Für eine optimale Wiedergabequalität sollten Sie sich mit der Aufstellung Ihrer Lautsprecher befassen. Es lassen sich bereits mit ein paar Grundregeln erstaunliche Veränderungen am Klangbild herbeiführen.

Stereodreieck & Abstand

Zu einer der Grundregeln gehört das Stereodreieck, hierzu sollte der Hör- sowie Lautsprecherabstand identisch sein und ein Dreieck bilden. In der Praxis kann der Abstand um 10 bis 20 Prozent abweichen, wenn beide Lautsprecher gleichweit entfernt bleiben.

Ist der Abstand der Lautsprecher kleiner als der Hörabstand, so erhält man eine bessere Mittenortung und Fokusierung. Allerdings leider darunter die Raumtiefe sowie Raumbreite. Man könnte das Klangbild am besten mit einem “schmalen Tunnel” beschreiben. Umgekehrt erhält man eine undefinierte Mitte und diffuseres Klangbild.

Die Größe des Stereodreiecks ist ebenfalls ein wesentlicher Faktor. Um so geringer die Seitenabstände, desto mehr geht der Hörraum akustisch unter. Das Klandbild wird hierdurch klarer, präsenter aber auch weniger räumlich.

Der Abstand zu umliegenden Wänden und Gegenständen sollte einen Mindestabstand von 15 Zentimeter betragen. Besonders in Ecken kann man mit nach hinten ausgerichteten Resonanzöffnung schnell ein unsaubere Tieftonwiedergabe erhalten.

Ausrichtung & Winkel

Der Winkel und die Ausrichtung der Lautsprecher spielt ebenfalls eine große Rolle, wenn es um Veränderung des Klangbild geht. Hierbei spielt das Abstahlverhalten der Lautsprecher zusäzliche eine entscheidende Rolle.

Hört sich ein Lautsprecher eher dumpf an, sollten die Lautsprecher auf den Hörer gerichtet werden und Winkel erhöt werden. Empfindet man den Lautsprecher als zu hell, sollte man den Winkel veringern bis hin zur einer parallelen Ausrichtung.

Allerdings kann hierdurch die Mittenortung stark leiden. Deßhalb empfiehlt es sich, die Lautsprecher in einem starken Winkel (40 bis 50 Grad) auszurichten, so dass sich die Abstrahlachsen vor dem Hörplatz kreuzen.

Stereodreieck